Es ist gerade mal Tag 2 vorbei, und ich habe mich scheinbar schon an alles gewöhnt. Die Hitze, die sanitäre Situation, kein WiFi am Smartphone zu haben (!), die eingeschränkte Mobilität, das Essen – all das fühlt sich schon ganz normal an. Spannend ist insbesondere der Kontrast zwischen dem Stadtleben und dem Landleben.
Heute waren wie auf der Farm. Viele Fotos gemacht. Unglaublich eindrucksvoll, dieses Farmleben an diesem schoenen Stueck Land am Fluss.

Die Farm liegt direkt an einem Fluss, der gerade waehrend der Trockenzeit nur Niedrigwasser fuehrt. Dieses reicht aber zur Bewaesserung der Felder. Dafuer wird mithilfe einer Pumpe das Wasser an den hoechsten Punkt des Feldes gepumpt und dann durch vorbereitete Furchen nach und nach durch alle Beete gelenkt. Dank der unglaublichen Trockenheit fliesst das Wasser ungehindert ueber alle Unebenheiten hinweg. Dementsprechend viel Wasser brauchen aber auch die ziemlich ausgetrockneten Beete.
Auf den Feldern wird so vieles angebaut, dass es gerade einfacher waere das aufzuzaehlen, was nicht dabei ist. Auf der Farm leben nicht nur Tiere (Huehner, Gaense, ein Pferd, Affen und Hunde) sondern auch vielerlei Anbauten wie Mais, Bohnen, Sesam, Ananas, Banane, Passionsfrucht, Mango, Cashew, Zitronen und vieles weitere, das mir nicht mehr einfaellt.
Dabei sind insbesondere die Bananen von der Farm so schmackhaft, dass ich daheim in Deutschland wohl nie wieder Bananen richtig geniessen werden kann. Ein voellig neues Geschmackserlebnis.

Traumhaft schoen war das Flussufer (Fotos folgen spaeter), das Eli und ich zusammen mit dem Hund und dem Affen genossen. Wunderschoener Blick und Beine im Wasser bei 30 Grad und Sonne im Januar – waere ich nicht hier, wuerde ich’s auch nicht glauben.