Tag 17: Halt, Polizei – stehenbleiben und Sie schießen!

Am dritten und letzten Tag in Kaduna wird das Traktorgeschäft abgeschlossen und mit einer kleinen Stadtrundfahrt belohnt, bevor es zurück nach Abuja geht. Nach einer Privatführung durch das Landesmuseum und einemFoto mit der Civil Defense-Polizei wirkt die Stadt wie altbekannt.

Der Kollege meines Gastgebervaters bringt uns Frühstück ins Hotel, da sein Haus in der Nähe ist. Gut gestärkt fahren wir zum Traktorhändler.

Omelette mit Planten und Bratkartoffeln – zum Fruehstueck!
Auf dem Weg zur Verhandlung

Der Freund hilft uns beim Verhandeln und Einschätzen. Nach erfolgreichem Vertragsabschluss verabschieden sich der Gastgebervater und ich uns von dem Freund und begeben uns zu zweit – begleitet von einem einheimischen Bekannten des Traktorverkäufers als Stadtführer – auf Stadtrundfahrt.

Zuerst sehen wir den Kaduna River mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, auch in der Trockenzeit.

Kaduna River in der Trockenzeit

 

Faehrbetrieb

 

Sandgewinnung

 

Waeschewaschen

 

Im Landesmuseum stellen wir anschließend mit Bedauern fest, dass es gerade wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Dennoch sind einige Mitarbeiter anwesend, die sich über unseren Besuch freuen und uns eine Führung durch das Areal anbieten. Dort sind auch Handwerker angesiedelt, welche uns ihre Arbeit präsentieren (und auch teilweise in uns Abnehmer finden).

 

Später machen wir noch einen Abstecher zu den städtischen Sportanlagen, wo v.a. Fußball, Basketball und Polo gespielt werden. Dazu wird viel gerannt und geschwommen. Jedoch nicht in diesem Moment, weshalb wir einfach mit dem Auto eine Runde auf der Tartanbahn drehen.

Der letzte Stopp führt uns in einen Stadtpark bzw. Vergnügungspark mit integriertem Jahrmarkt und Zoo.

Anscheinend lecken die Gazellen die menschliche Hand nicht ‘weil das suess ist’, sondern weil sie dadurch Salz aufnehmen koennen, welches ihnen offensichtilch fehlt

Auch die Civil Defense-Polizei genießt die gemütliche Atmosphäre und zeigt sich erfreut über den unerwarteten Besuch. Ab sofort haben wir einen direkten Draht zu den Jungs – wer weiß wann das nochmal nützlich werden könnte.

Um viele Eindrücke bereichert fahren wir schließlich durch das Tor aus dem Park hinaus und machen uns auf dem Heimweg nach Abuja.